Deine Frage ist absolut berechtigt, denn viele unterschätzen, wie unterschiedlich die Mechaniken der beiden Plattformen sind. Ich habe mit meinem Team letztes Jahr parallel eine Fashionkampagne auf TikTok und Instagram durchgeführt. Das Ergebnis war eindeutig: TikTok brachte kurzfristig viel Sichtbarkeit, aber Instagram sorgte für echte Conversion und Kundenbindung. Besonders gut funktioniert hat das Zusammenspiel von Storytelling in Reels und begleitender Paid-Kampagne mit präzisem Targeting. Die Ads haben wir auf TikTok eher kreativ gehalten, bei Instagram informativ, was gut harmonierte.
Wir haben dabei eng mit einer
Agentur für Influencer gearbeitet, die nicht nur Creator vorgeschlagen hat, sondern auch die Strategie zur Kanalauswahl entwickelt hat. Entscheidend war, dass sie nicht einfach gesagt haben „TikTok ist trendy“, sondern genau analysiert haben, welche Inhalte wo performen. Mit ihrer Hilfe konnten wir auch Inhalte recyceln und plattformgerecht umwandeln. Das hat Ressourcen gespart und gleichzeitig die Performance verbessert. Ich kann also empfehlen, nicht nur blind nach Zahlen zu gehen, sondern auf Qualität und Konsistenz der Strategie zu achten.
Am Ende zählt, was die Zielgruppe wirklich anspricht, nicht was am lautesten wirkt.