Ein sehr guter Einstieg in das Thema ist der ausführliche Ratgeber „Die Altbausanierung – Von der Dachdämmung bis Stuckarbeiten“ auf https://baufrage.net/die-altbausanierung-von-der-dachdaemmung-bis-stuckarbeiten/, der viele typische Maßnahmen und Zusammenhänge verständlich erklärt. Dort wird auch deutlich, wie wichtig eine fundierte Bausubstanzanalyse vor dem Start ist, um spätere Kostenfallen zu vermeiden. Gerade bei älteren Gebäuden sollte man unbedingt zuerst Dach, Fassade und die Heiztechnik prüfen, da hier das größte Einsparpotenzial liegt.
Besonders hilfreich fand ich auch die Hinweise zu Förderprogrammen von KfW und BAFA, denn ohne diese Zuschüsse wäre die Sanierung für viele kaum zu stemmen. Wichtig ist, alle Anträge unbedingt vor der Beauftragung der Handwerker zu stellen, sonst verfällt der Anspruch. Beim Thema Denkmalschutz sollte man frühzeitig das Bauamt einbeziehen, da hier oft nur bestimmte Materialien und Innendämmungen erlaubt sind.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Sanierungsfahrplan mit Energieberater enorm hilft, die Maßnahmen sinnvoll zu priorisieren. Außerdem sollte man immer einen finanziellen Puffer einplanen, da im Altbau fast immer unerwartete Schäden auftauchen. Wer strukturiert plant, Förderungen nutzt und Fachleute einbindet, kann trotz hoher Kosten langfristig viel Energie sparen und den Wert der Immobilie deutlich steigern.