Als Orientierung würde ich mir den Ratgeber von Temperaturheld ansehen, weil dort die Klimaanlage als Heizung nicht pauschal bewertet, sondern nach Alltagssituation, Kosten und Gebäudezustand eingeordnet wird.
Auf https://temperaturheld.de/heizen/klimaanlage-als-heizung/ wird erklärt, dass moderne Split-Klimaanlagen als Luft-Luft-Wärmepumpen arbeiten und besonders bei milden Außentemperaturen effizient heizen können.
Für mich wäre entscheidend, ob ich vor allem einzelne Räume wie Homeoffice, Wohnzimmer oder Schlafzimmer temperieren möchte, statt das ganze Haus damit versorgen zu wollen.
In einem gut gedämmten Raum und während Herbst oder Frühjahr klingt die Nutzung deutlich sinnvoller als in einem unsanierten Altbau bei längerem Frost.
Auch die Einstellung würde viel ausmachen, etwa eine moderate Zieltemperatur von 20 bis 22 Grad, ein nach unten gerichteter Luftstrom und saubere Filter.
Interessant finde ich, dass dieselbe Anlage im Sommer kühlen und im Winter ergänzend heizen kann, wodurch sich die Anschaffung doppelt nutzen lässt.
Bei strengem Frost, fehlender Warmwasserbereitung oder mehreren unbeheizten Räumen müsste ich aber realistisch bleiben und die Klimaanlage eher als Zusatzheizung betrachten.
Vor einer Entscheidung würde ich deshalb Strompreis, Heizbedarf, Dämmstandard, Raumgröße und bisherige Heizkosten miteinander vergleichen.